Tätigkeitsbericht 2023 bis 2025
WIR LERNEN, UM ZU WIRKEN.
2 Jahre. 12 Frauen gefördert. 3 Visa gescheitert. 1 Kooperation beendet. Alles dokumentiert.
Wachstum
Von 7 Gründungsmitgliedern auf 13 Mitglieder.
Sprachförderung
12 Frauen in Deutschkursen gefördert – mehrere A1/A2-Abschlüsse.
Schutzraum
20 Monate WG-Projekt in Kathmandu – Wohnraum und Stabilität für Frauen in der Übergangsphase.
Ausbildung
3 Ausbildungsverträge mit dem Restaurant Wielandshöhe bei Vincent Klink in Stuttgart. Politische Unterstützung durch Rezzo Schlauch, Berichterstattung im SWR und der Stuttgarter Zeitung.
Ergebnis: Alle Visa wurden abgelehnt – die Sprachkompetenz der Kandidatinnen reichte nicht aus.
Nothilfe
Reparaturen an der Wasserpumpe, medizinische Hilfe, Schulmaterial, Kleidung und Sachspenden für das Himalayan Komang Home.
Was nicht funktioniert hat
- Visa-Verfahren ohne ausreichende Sprachnachweise führen nicht zum Ziel – unabhängig von politischer Unterstützung.
- Eine Partnerorganisation konnte die für unsere Gemeinnützigkeit notwendige Buchhaltungseinsicht nicht gewährleisten. Wir haben die Zusammenarbeit beendet.
- Trotz unterzeichneter Selbstverpflichtung konnten oder wollten nicht alle Teilnehmerinnen die vereinbarten Ziele umsetzen. Wir mussten lernen: Förderung ist eine Partnerschaft, die Verbindlichkeit von beiden Seiten erfordert.
Was wir daraus gemacht haben
- Sprachzertifikate vor Vertragsunterzeichnung und Visa-Anträgen. Das beweist die Ernsthaftigkeit der Absicht.
- Meilenstein-Verträge mit klaren Zielen und Fristen.
- Verifikation aller Partnerinstitutionen durch direkte Kontaktaufnahme.
- No Report, No Money: Keine Kostenübernahme ohne validen Beleg.
Finanzen
Die erste Steuerprüfung von Hey Freeda e.V. findet 2026 statt. Nach Abschluss veröffentlichen wir hier eine Übersicht der Mittelverwendung. Bis dahin gilt: Wir finanzieren unsere Verwaltung aus Mitgliedsbeiträgen, damit Projektspenden vollständig in die Projekte fließen können.
Ausblick
Neue Partnerschaft mit Change Action Nepal (Indira Ghale). Erste Stipendien sind für 2026 geplant.
In Deutschland: Rojina steht kurz vor dem Antrag auf ein Sprachkursvisum – unser erster vollständiger Fördercase von Nepal bis zur Einreise.
Nächster Tätigkeitsbericht: Dezember 2026.

